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Das bietet der neue Spielplatz in Dhünn

Die offizielle Freigabe in Dhünn erfolgte am 3. Oktober mit einem bunten Familienfest. Rund 50.000 Euro hat das ganze Projekt gekostet.

Das große Spielgerüst steht, Mulch und Sand sind aufgefüllt, die Schaukeln liegen bereit zum Einhängen und Jana Markovic ist gerade noch mit den letzten Pinselstrichen an ihrem fröhlichen Gemälde beschäftigt. „Jetzt kann es losgehen“, sagt Laura Block und blickt zufrieden auf das neue Spielgelände am Sportplatz in Dhünn. Gemeinsam mit großer Unterstützung aus dem Dorf und dem Verein haben Laura Block und Jana Markovic in den vergangenen zehn Monaten eine kleine Oase geschaffen.

Rund 50.000 Euro hat das Spielplatzprojekt gekostet – das mit Hilfe vieler Spenden und städtischer Unterstützung realisiert wurde. „Wir erleben hier unten am Sportplatz immer mehr Familien und Kinder“, sagen die beiden Frauen. Vor allem Geschwisterkinder von Fußballern und auch der Nachwuchs der älteren Kicker haben sich in der Vergangenheit gelegentlich gelangweilt. „Dem wollten wir ein Ende machen“, sagt Laura Block. Zumal es in Dhünn an einem attraktiven öffentlichen Spielplatz fehle.

Dann wurden Erinnerungen an die eigene Kindheit lebendig. „Wir haben hier unten als Kinder auch auf dem Spielplatz gespielt“, erzählen die beiden. Die Fläche neben dem Vereinsheim sei längst verwildert und nicht mehr nutzbar gewesen, nur die Fundamente alter Spielgeräte waren noch erkennbar. Während des Sportplatzumbaus wurde die Fläche dann für Baumaterial genutzt. „Aber jetzt konnten wir unsere Idee endlich realisieren“, erzählen die beiden.

Geld wurde auf großer Party auf Rhombus-Gelände gesammelt

Bereits im vergangenen Jahr sammelte der SSV Dhünn Spenden für den Spielplatzbau – bei der großen Party auf dem Rhombus-Gelände. „Damals wussten wir allerdings noch gar nicht so richtig, was hier möglich sein würde“, sagt Laura Block. Dann kamen viele Unterstützer ins Spiel: Dhünnsche Großväter, die das Projekt finanziell unterstützen wollten. Heimische Handwerker, die ihr Wissen, ihre Zeit und ihre Maschinen anboten. Sportler, die versprachen, mitzuhelfen.

Die Stadt finanzierte Schaukel und Wipptiere, Sandkasten und Rindenmulch. Im November fiel dann der Startschuss. „Die komplette Man-Power wurde ehrenamtlich gestemmt“, berichten die Frauen. Entstanden ist ein besonderer Ort mit viel Liebe zum Detail. Auf dem Klettergerüst können Kinder die Wackelbrücke ausprobieren, rutschen, klettern und balancieren. Neben zwei normalen Schaukeln wird eine Nestschaukel eingebaut. Zwei Tipis zum Klettern und Verstecken haben bereits ihren Platz gefunden. Und ein langer Sandkasten darf ebenfalls kreativ bespielt werden.

Gleichzeitig haben Block und Markovic der Spielfläche noch einen liebevollen, kreativen Klecks verpasst: Sie haben Baumscheiben bemalt und daraus Hüpfekästchen und Sitzmöglichkeiten geschaffen. Wo früher ein Zaun das Grundstück abgrenzte, hat nun ein riesiges Gemälde seinen Platz gefunden: Jana Markovic hat Simba, Pumba und Timon auf die Wand gebracht. Es sind Puzzle, Maltafel, Memory und ein Kugelwurfspiel entstanden.

Jetzt darf Leben auf den Spielplatz einkehren. „Und alle sind willkommen“, betonen die beiden. Das Gelände am Sportplatz sei dank Training und Spielen fast täglich geöffnet – die aktuellen Öffnungszeiten können bald per QR-Code am Tor abgerufen werden.


rga, 3.10.2023


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