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FÖRDERVEREIN
6.9.2021
1000 Besucher feiern SSV-Sommerparty
Tante Silke macht die "Summer Party" zur publikumsstärksten "Kulturfabrik"-Veranstaltung
Das Revival der Disco-Pop-Giganten "Abba" spielte bei der "Summer Party" des SSV Dhünn auf dem Rhombus-Areal im Rahmen des Wermelskirchener Kulturfabrik-Programms keine Rolle. Großes Kino war der Abend mit dem Konzert des Wermelskirchener Quintetts "Tante Silke" dennoch. Während sich die Coverband den Hard-Rock- und Punk-Klängen verschrieb, schallten am Ende ihres Auftritts doch kurz "Abba"-Klänge über den Platz: Besucher Matthias Pahl, Vorsitzender der Boulefreunde Wermelskirchen, zückte seine mitgebrachte Trompete hervor und applaudierte der Band nicht mit den Händen, sondern mit der durch die Trompete geschmetterten Melodie "Thank you for the music".

Diese Botschaft sprach den rund 1000 Besuchern, die per 3G-Nachweis Einlass erhielten und für die bisher publikumsstärkste Kulturfabrik-Veranstaltung sorgten, aus den Herzen - sie applaudierten und jubelten den "Tante Silke"-Recken inbrünstig zu. Da wurde spürbar, dass es nicht gang und gäbe ist, dass eine Wermelskirchener Band in ihrer Heimatstadt vor einem solch großen Publikum auftritt - das macht erst das Kulturfabrik-Programm möglich.

Die Besucherzahlen am Nachmittag der "Summer Party" blieben allerdings hinter den Erwartungen zurück. Keine 100 Besucher fanden in den Nachmittagsstunden den Weg aufs Rhombus-Gelände, wo sich das Publikum auf der großen Fläche fast verlor. So mussten der Männergesangverein Dhünn und die Tanzgarde der Dhünnschen Jecken ihre schweißtreibenden Autritte in praller Sonne vor kleinem Publikum absolvieren. Die zahlreichen Menschen, die am Nachmittag in der Innenstadt unterwegs waren, zog es mehr auf Krammarkt und Kirmes als aufs Rhombus-Gelände.

"Das war vorhersehbar", stellte André Frowein, Vorsitzender des Stadtmarketingvereins (WiW) und von der Stadt mit der federführenden Organisation des Kulturfabrik-Programms beauftragt, fest: "Da macht sich die Gleichzeitigkeit der Veranstaltungen bemerkbar, aber das war nicht anders zu machen."

Erst beim Auftritt von Sängerin Annika Schmidt, die zu Playback-Klängen eine Stunde live sang, zog der Besucherandrang langsam an. Moderator Robin Schmidt betonte: "Dhünn ist Familie." Das galt in diesem Fall in mehrfacher Hinsicht, sind doch Annika Schmidt und Robin Schmidt Geschwister. Die Sängerin konstatierte: "Es ist eine Ehre für mich, hier auftreten zu dürfen."

Mehr als 50 Helfer wurden durch die super Stimmung belohnt

Froh darüber, dass der Besucherandrang am Abend, die plätschernden Zahlen vom Nachmittag, deutlich wettmachten, zeigten sich Laura Böge und Jana Markovic, die sich für den Förderverein des SSV Dhünn um die Party kümmerten und gut 50 ehrenamtliche Helfer aus dem Verein für Einlasskontrolle, Getränkeverkauf und die Betreuung von Menschenkicker, Torwand und Hüpfburg organisiert hatten: "Die super Stimmung, die große Resonanz und dazu noch das hervorragende Wetter belohnen die ganze Arbeit."

Sebastian Rose, zur Zeit inaktiver Tanzoffizier der Dhünnschen Jecken-Garde, verfolgte den Auftritt der Blau-Gelben, mit seiner Frau Eileen als Tanzmariechen, mit seinem 14 Monate jungen Sohn Liam auf dem Arm: "Ich bin ja eigentlich Dabringhausener, kicke in der 3. Mannschaft des DTV, aber wohne in Dhünn - bin also in beiden Dörfern zuhause. Ich freue mich, dass der SSV mit der Summer Party hier mal so richtig einen rausgehauen hat." Das sah auch Bürgermeisterin Marion Lück so, die mitten im Konzert von "Tante Silke" kurz ans Mikrofon huschte und ankündigte, dass sie mit einer Spendenbox zugunsten des SSV Dhünn durch die Besucherreihen gehen werde. Das tat sie, während Tante Silke "Fight for your right to party" spielte.


rga, 6.9.2021

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