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VEREIN
30.03.2017
Kommentar: Fairness gehört dazu
Standpunkt von Anja Carolina Siebel
Oftmals ist es zu hören: Warum so ein Theater um den Kunstrasen? Gibt es nicht Wichtigeres, wofür Geld ausgegeben werden müsste? Das sind sicher nachvollziehbare Argumente. Allerdings leiden die Fußballabteilungen jener Vereine, die keinen Kunstrasen haben, tatsächlich darunter, dass Mitglieder abwandern. Kurz: Kunstrasen ist gefragt. Und er gehört zum Spielbetrieb, zumindest in größeren Vereinen, heutzutage dazu. Allein, um auch bei unsicherer Witterung keine Ausfälle zu haben. In Wermelskirchen diskutiert man seit Mitte der 90er Jahre über einen Kunstrasen. Bisher war es offenbar nicht möglich, dieses von den Vereinen immer wieder geforderte Vorhaben in die Tat umzusetzen. Es ist jetzt an Kommunalpolitik und Verwaltung, vernünftige Lösungen zu finden. Das heißt, den Umbau in Dabringhausen rasch auf den Weg zu bringen, aber auch eine Lösung fürs Eifgen, für Pohlhausen und ebenso für den SSV Dhünn zu finden.

Denn dem einen die Rosinen zukommen und den anderen dabei verhungern zu lassen, kann nicht fair sein. Auch der SSV Dhünn hat Anspruch auf eine praktikable Lösung, um seine stattliche Fußballabteilung auch weiterhin leben zu lassen. Keine leichte Aufgabe. Aber ein Gebot der Fairness, und die gehört beim Sport dazu.


rga, Anja Carolina Siebel, 30.03.17


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